Montag, 08 September 2014

Herbstzeit ist Mostzeit

Wo der "Bart" den Most herholt!

Aber was is des eigentlich der Most?

Bei uns is der Most a Obstwein muss aber net immer alkoholisch sein. Aber fang ma ganz von vorn an.

Wenn ma Trauben oder and'res Obst keltern, dann g'winn ma Fruchtsaft. Je nach Gegend wird dieser als derselbige serviert oder aber als vergorener, sprich Sturm. Üblicherweise verwendet man Trauben, Äpfel aber manchmal auch Birnen dafür. Je nach Region und Land gibt's natürlich die verschiedensten Variantn vom Most.

Des Wort Most stammt eigentlich aus dem lateinischen und bedeutet "junger Wein" und die G'schicht dieses leckeren Gesöffs geht weit zurück. Angeblich ham scho die Kelten Most trunken - zur Verdauungsförderung. Später dann wurde der Most sehr g'schätzt weil ma ihn sehr kostengünstig selbst fabrizieren konnt. Laut einer Ortschronik von der Schwäbischen Alb aus dem 19 Jahrhundert geht hervor, dass der Most damals zu den wichtigsten Getränken zählte. Dort steht zB: „Zweites Frühstück Most und Brot, Abendessen Brotsuppe, Kartoffeln und Milch; in dieser Weise nähren sich alle Kategorien der hiesigen Bevölkerung, bloß haben die Reichen mehr Fleisch. In manchen Häusern wird neben Most auch ein wenig Branntwein verabreicht. Bier wird bloß sonntags im Wirtshaus auf eigene Kosten getrunken. Getränke: täglich 2 Liter Most, in der Ernte 4 Liter für männliche Arbeiter, weibliche die Hälfte. Frauen und Kinder trinken nur wenig Most, Branntwein gar nicht.“ (Quelle: Heinrich Stolch: Nellingen, 600 Jahre Marktgerechtigkeit. Ein Heimatbuch. Gemeinde Nellingen 1972)

Wie auch beim Wein gibt's natürlich beim Most bestimmte Eigenschaften die er unbedingt erfülln sollt. Die Farbe sollt klar und ohne Trübung sein, einen fruchtigen G'ruch aufweisen und über einen natürlichen Kohlensäuregehalt verfügen, der durch die Gährung entsteht. Was den Alkoholgehalt betrifft, der liegt bei Apfel- und Birnenmost zwischen sechs und acht Prozent, ein Liter Most weist etwa 500 kcal auf.

Der Verband der Mostbauern hat im Mostviertl vier G'schmacksrichtungen festgelegt: mild, halbmild, kräftig und resch. Der G'schmack kommt durch das Zusammenspiel von Säure, Gerbstoffen und Restzucker zustande. (Quelle)

Natürlich gibt's auch hier noch unmengen an Infos d'rüber. Mehr dazu wo der „Bartl“ den Most herholt oder a paar richtig guate Mostrezepte findets hier »

Zusammeng'fasst ist uns is das wichtigste, das da Most a super Qualität hat und unsern Gästen richtig guat schmeckt - dann is es a wirklich guater Most!

 

 

 

 

 


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